Bremen besitzt derzeit rund 549.000 Einwohner und ist Hauptstadt des Landes Freie Hansestadt Bremen zu dem auch die Gemeinde Bremerhaven zählt. Rund 60 Kilometer von der Nordseemündung entfernt liegt Bremen zu beiden Seiten der Weser und verfügt über eine Fläche von 325,56 km². Damit ist Bremen die zweitgrößte Stadt Norddeutschlands neben Hamburg. Umschlossen ist das Stadtgebiet Bremens vom Bundesland Niedersachsen.

Das Klima ist gemäßigt mit stark maritimen Einfluss. Die Großstadt besitzt viele Grünzonen und Parks, wie die Bremer Wallanlagen, der Bürgerpark, der Stadtwaldsee oder Unisee, der Rhododendron-Park oder der Naturpark am Schloss Schönebeck im Tal der Schönebecker Aue.

Erste Siedlungen in diesem Gebiet gehen auf das 1. und 8. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1875 erreichte die Bevölkerungszahl die Grenze von über 100.000 und galt damit als Großstadt. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurde ein Großteil der alten Bausubstanz zerstört, Vor allem im Bereich des historischen Marktplatzes bzw. der Altstadt blieben einige alte Gebäude erhalten und wurden in der Folgezeit restauriert.

Auch bedingt durch das Überseehafengebiet Bremerhaven spielt in Bremen nach wie vor der Außenhandel eine tragende Rolle. Als Standort für Schiffbau, Stahl-, Automobil- und Nahrungsmittelindustrie ist Bremen ein bedeutender Platz. Traditionelle Unternehmen werden zunehmend durch High-Tech-Unternehmen u. a. aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt ersetzt.

Zu den Sehenswürdigkeiten und touristischen High-Lights zählen insbesondere das Bremer Rathaus, das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, das alte Schnoorviertel mit seinen Restaurants und Galerien oder die alte Baumwollbörse.
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